Willkommen bei der Hunde-Trainings-Gemeinschaft Helmstedt

Satzung

Helmstedt, 17.02.2018

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Hunde-Trainings-Gemeinschaft“.

  1. Der Sitz des Vereins ist Helmstedt.

  2. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung und Ausübung der Hundeausbildung von Hunden aller Rassen und Arten. Er ist politisch, ethnisch und konfessionell neutral.

  1. Der Verein unterstützt und berät alle Mitglieder entsprechend seiner Möglichkeiten in allen Fragen, die mit artgerechter Haltung und Erziehung von Hunden in Zusammenhang stehen. Durch die entsprechende Anleitung der Hundehalter soll gleichzeitig deren körperliche Betätigung gefördert werden.

  2. Der Verein bietet Hundehaltern die Möglichkeit, ihnen durch theoretische und praktische Anleitung bei der Erziehung ihres Hundes zu helfen und sie in verschiedene Bereiche des Hundesports einzuführen.

  3. Der Verein ist dem Wohle der Hunde im Sinne des Tierschutzgesetzes verpflichtet.

  4. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke und ist nicht gewerblich tätig. Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

  5. Alle Inhaber von Vereinsämtern sind ehrenamtlich tätig.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede geschäftsfähige Person werden. Minderjährige bedürfen der schriftlichen Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters.

  1. Zum Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher Aufnahmeantrag bei einem Vorstandsmitglied einzureichen. Folgende Angaben sind dabei erforderlich:

        
  1. Angaben zur Person

  2. Angaben zu den Hunden, mit welchen an den Trainingsangeboten des Vereins teilgenommen werden soll.

  3. Nachweis über das Vorhandensein von Impfausweis oder EU-Heimtierausweis sowie einer Tierhalter-Haftpflichtversicherung für alle angegebenen Hunde.

  4. Angaben zu möglichen Ersatzpersonen. Diese können dann ersatzweise mit den angegebenen Hunden zu den Trainingsangeboten kommen.


  1. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit.

  2. Der Verein unterscheidet die folgenden Arten der Mitgliedschaft:

        
  1. „Aktive Mitgliedschaft“ – Für aktive Mitglieder, die regelmäßig die verschiedenen Vereinsangebote mit ihrem Hund bzw. ihren Hunden in Anspruch nehmen möchten.

  2. „Mittlere Mitgliedschaft“ – Für Mitglieder, die wöchentlich an ausschließlich einem bestimmten Kurs teilnehmen möchten.

  3. Kleine Mitgliedschaft“ – Für Mitglieder, die eher selten (bis zu 3-mal im Quartal) an den verschiedenen Vereinsangeboten teilnehmen möchten. Außerdem ist eine Begrenzung auf 1, 2 oder 3 Quartale möglich. Die Mitgliedschaft bleibt dabei durchgehend bestehen.

  4. „Fördern“ - Fördermitglieder fördern den Verein direkt oder indirekt. Beiträge können, müssen aber nicht erhoben werden. Über die Höhe entscheidet individuell der Vorstand.


  1. Die Art der Mitgliedschaft kann sich verändern, wenn die Person entweder wieder regelmäßig, oder nicht mehr regelmäßig die verschiedenen Vereinsangebote in Anspruch nehmen möchte. Hierüber entscheidet der Vorstand auf Antrag.

§ 4 Rechte und Pflichten

  1. Jedes Mitglied hat das Recht, die Trainingsangebote des Vereins laut Satzung in Anspruch zu nehmen. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Teilnahme dem Alter und der körperlichen Verfassung des Hundes entspricht.

  1. Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich an die Platzordnung und die Anordnungen der Ausbildungsleiter zu halten.

  2. Jedes Mitglied ab 18 Jahren ist stimm– und antragsberechtigt.

  3. Alle Mitglieder haben ihren Zahlungsverpflichtungen pünktlich nachzukommen.
        a. Bei Bankrückläufern werden dem Mitglied die entstandenen Kosten auferlegt.

  4. Die Mitgliedsbeiträge sind im Voraus quartalsweise zu zahlen.

  5. Jedes Mitglied verpflichtet sich, die Bestrebungen des Vereins zu fördern und die in der Satzung festgelegten Bestimmungen einzuhalten.

  6. Tierquälereien führen zum Ausschluss aus dem Verein.

  7. Jedes Vereinsmitglied verpflichtet sich, die vorgegebene Anzahl von Arbeitsstunden zu leisten. Die Kleinmitglieder sind von den Pflichtstunden befreit, können aber daran teilnehmen. Die Einsätze werden spätestens 4 Wochen vorher durch Aushang auf dem Platz und/oder per E-Mail bekannt gegeben. Zu oder Absagen sind spätestens eine Woche zuvor dem Vorstand mitzuteilen.

  8. Im Jahr sind 5 Arbeitsstunden zu leisten.

  9. Die Anzahl der Trainingsstunden sind nicht festgelegt. Die Übungsleiter bemühen sich um ein regelmäßiges Angebot. Bei Ausfall von einzelnen Stunden besteht kein Ersatzanspruch. Das Mitglied kann dann ersatzweise in eine andere Gruppe nach seiner Wahl wechseln.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.

  1. Der Austritt erfolgt durch eine schriftliche Mitteilung an den Vorstand. Er ist sechs Wochen zum Quartalsende zulässig.

  2. Ein Mitglied kann auf Beschluss des Vorstandes aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn

        
  1. er gegen Interessen des Vereins und gegen seine Satzung gröblich verstößt.

  2. er gegen tierschutzrechtliche Vorschriften verstößt.

  3. er dem Ansehen des Vereins durch sein Verhalten schadet.

  4. er trotz Abmahnung mit mindestens 2 Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist.


  1. Der Ausschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.

  2. Nach Beendigung der Mitgliedschaft ist jegliches Eigentum des Vereins (z.B. Mitgliedsausweis, Leihgaben, usw.) unverzüglich zurückzugeben.

§ 6 Beiträge

  1. Jedes Mitglied hat einen Vereinsbeitrag zu entrichten. Für neue Mitglieder wird eine Aufnahmegebühr fällig.

  1. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit bestimmt die Mitgliederversammlung.

  2. Die Beiträge müssen die Pacht des Übungsgeländes, Kosten für Versicherung und sonstige eventuelle Aufwendungen decken.

  3. Kosten für Seminare und extra angebotene Kurse werden vom Vorstand festgelegt.

  4. Alles Weitere regelt die Beitragsordnung des Vereins, die dieser Satzung als Anlage angefügt wird.

§ 7 Organe des Vereins

  1. Die Mitgliederversammlung.

  1. Der Vorstand.

§ 8 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Sie hat insbesondere folgende Aufgaben:

  1. Die Wahl und Abberufung des Vorstandes.

  2. Entlastung des Vorstandes.

  3. Entgegennahme der Jahresberichte des Vorstandes.

  4. Wahl der Kassenprüfer.

  5. Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit.

  6. Beschlussfassung über die Änderung der Satzung.

  7. Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.

  1. Im ersten Quartal eines jeden Geschäftsjahres findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt.

  2. Zur Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 6 Wochen per E-Mail oder schriftlich eingeladen.

  3. Das Einladungsschreiben enthält die vorläufige Tagesordnung. Anträge zur Erweiterung der Tagesordnung sind mindestens 14 Tage vor der Mitgliederversammlung dem Vorstand per E-Mail oder schriftlich einzureichen.

  4. Die Mitgliederversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei seiner Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, geleitet.

  5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

  6. Bei Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

  7. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.

  8. Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, welches vom 1. bzw. 2. Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§ 9 Außerordentliche Mitgliederversammlung

  1. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Hierzu ist er verpflichtet, wenn:

  1. das Interesse des Vereins es erfordert.

  2. die Einberufung von mindestens einem Drittel der Mitglieder schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt wird. Die Versammlung ist in diesem Fall innerhalb von 4 Wochen abzuhalten.

  1. Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt durch Einladung (siehe §8.3).

§ 10 Vorstand

  1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:

  1. 1. Vorsitzender

  2. 2. Vorsitzender

  3. Schriftführer

  4. Kassenwart (inkl. Mitgliederverwaltung)

  5. Platzwart

  1. Vertretungsberechtigt im Sinne des §26 BGB sind nur der 1. und 2. Vorsitzende und der Kassenwart. Diese sind jeder einzeln befugt, den Verein nach außen zu vertreten.

  2. Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Wiederwahl ist zulässig.

  3. Die Amtszeit der Vorstandsmitglieder beträgt 2 Jahre. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.

  4. Nur Mitglieder des Vereins können Vorstandsmitglieder werden.

  5. Scheidet ein Vorstandsmitglied während seiner Amtszeit aus, so muss auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ein neues Vorstandsmitglied gewählt werden.

  6. Die Vorstandssitzung wird vom 1. Vorsitzenden, bei Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, einberufen. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte seiner Mitglieder anwesend sind. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des 1. Vorsitzenden doppelt.

  7. Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht der Mitgliederversammlung übertragen sind. Er hat vor allem folgende Aufgaben:

        
  1. Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung.

  2. Einberufung und Leitung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung.

  3. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung.

  4. Erstellung der Jahresberichte.

  5. Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern.

  6. Festlegung von Seminarkosten und Kosten für extra angebotene Kurse.

  7. Festlegung von Trainingsplan und Trainingszeiten in Absprache mit den Ausbildungsleitern.


  1. Von jeder Vorstandssitzung ist ein Protokoll zu fertigen, welches per E-Mail allen Vorstandsmitgliedern zur Prüfung zugestellt wird. Bei Ergänzungen oder Korrekturen ist das korrigierte Protokoll erneut per E-Mail zuzustellen.

§ 11 Kassenprüfer

  1. Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassenprüfer.

  1. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstandes sein.

  2. Wiederwahl ist einmal pro Person zulässig.

§ 12 Auflösung, Vermögen

  1. Die Auflösung des Vereins kann jederzeit erfolgen, wenn 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder einer ordentlichen oder außerordentlichen Mitgliederversammlung dieses beschließt.

  1. Bei Auflösung des Vereins fällt das Vermögen des Vereins an eine zu bestimmende Organisation, Betrieb oder Verein.

§ 13 Haftung

  1. Der Verein haftet nicht für Sach- und Personenschäden aus dem Übungsbetrieb.

  1. Jedes Mitglied ist verpflichtet, für seinen Hund eine Hundehaftpflichtversicherung abzuschließen.

  2. Eventuelle Schadensforderungen oder Haftung werden nur bis zur Höhe des zu dem Zeitpunkt der Schadensentstehung vorhandenen Vereinsvermögens beglichen.

§ 14 Kommunikation, Datenschutz

  1. Die Kommunikation erfolgt möglichst per E-Mail, alternativ schriftlich.

  1. Die folgenden Ausnahmen erfolgen grundsätzlich in schriftlich Form:

        
  1. Anträge zur Mitgliedschaft

  2. Kündigung der Mitgliedschaft

  3. Ausschluss als Mitglied

  4. Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung


  1. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt zunächst per E-Mail, deren Empfang zu bestätigen ist. Wenn eine Einladung per E-Mail nicht möglich ist oder der Empfang der E-Mail nicht bestätigt wurde, erfolgt die Einladung schriftlich. Die Einladung gilt als zugestellt, wenn sie an die letzte dem Verein bekannte Adresse gerichtet wurde.

  2. Die Mitglieder willigen in die Speicherung ihrer persönlichen Daten durch den Kassenwart ausdrücklich ein. Ebenso willigen sie in die für die Vereinsorganisation notwendige Weitergabe der persönlichen Daten, sowohl intern als auch an Dritte, ein.

  3. Die Verwendung oder Weitergabe der Mitgliedsdaten für kommerzielle Zwecke (z.B. Werbung) ist ausdrücklich nicht erlaubt!

§ 15 Starkzwangmittel

  1. Starkzwangmittel (z.B. Stachel, Würger und auch die sogenannten Erziehungsgeschirre) welche dem Hund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen, sind bei Vereinsaktivitäten nicht erlaubt. Wir unterstützen alle, die diese Mittel ablegen möchten.

Ende der Satzung.